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Blog · · Vincent van Gemert · 7 Min. Lesezeit

Die beste Campingplatz-Kartensoftware 2026

Rundum-sorglos-Karten, Buchungspakete mit Karte und Selbstzeichnen-Editoren - was fünf echte Optionen kosten und wofür sie taugen. Preise geprüft im September 2026.

Drei Wege zu einer Campingplatzkarte

Volle Offenheit zuerst - wir machen Campsite Builder, eines der Tools unten. Der Vergleich bleibt trotzdem nützlich, denn die ehrliche Antwort lautet: Verschiedene Plätze brauchen verschiedene Werkzeuge. Jeder Preis und jede Aussage stammt von der Website des Anbieters selbst, geprüft am 1. September 2026; Softwarepreise ändern sich, also vor dem Kauf nachsehen.

Grob gibt es drei Modelle. Rundum-sorglos-Dienste bauen und pflegen eine interaktive Karte für dich. Komplette Campingplatz-Verwaltungen (Software für die gesamte Reservierungsarbeit) enthalten eine Karte als eine Funktion von vielen. Selbstzeichnen-Editoren lassen dich die Karte selbst zeichnen und aktuell halten. Was passt, hängt davon ab, wie oft sich dein Platz ändert und ob du zugleich ein neues Buchungssystem willst.

CampMap: rundum sorglos, starke Gastfunktionen

CampMap baut Premium-Interaktivkarten für Campingplätze, Wohnmobilresorts und Ferienparks. Gäste klicken einen Platz für Details an, buchen direkt aus der Karte und navigieren sogar per GPS zu ihrem Platz; 360-Grad-Touren und PMS-Anbindungen gibt es in den höheren Tarifen. Es ist das vollständigste gästeseitige Funktionspaket, das wir gefunden haben.

Der Preis gilt pro Einheit und Jahr - 7 € (Basic), 10 € (Standard) oder 15 € (Premium), gedeckelt bei 2.800 € bis 6.000 €, plus einer einmaligen, nicht veröffentlichten Onboarding-Gebühr. Selbst bearbeiten geht nicht: Änderungen laufen über CampMap, innerhalb von 6 bis 12 Stunden in Bezahltarifen oder für 30 € pro Stunde. Gut, wenn du null Aufwand willst und Budget hast; weniger gut, wenn du jede Saison Plätze umbaust und das selbst erledigen willst.

Campspot: die Karte im Buchungssystem

Campspot ist eine komplette Campingplatz-Verwaltungsplattform plus der größte campingspezifische Buchungsmarktplatz. Die gästeseitige Karte ist wirklich gut - Gäste wählen beim Buchen ihren exakten Platz auf einer interaktiven Karte. Die Karte baut Campspot für dich, du zeichnest sie nicht selbst.

Veröffentlichte Preise gibt es nicht: Das Modell ist eine vom Gast gezahlte Buchungsgebühr auf Online-Reservierungen, ohne Einrichtungskosten und ohne Langzeitvertrag. Zum Start attraktiv - und irrelevant, wenn du gar kein neues Reservierungssystem gesucht hast, denn die Karte existiert nur im Buchungsablauf von Campspot.

Campground Master: der Desktop-Veteran

Campground Master ist etablierte Windows-Reservierungssoftware mit transparenten Einmalpreisen: 795 $ für einen Computer, 1.295 $ für zwei bis drei, Support und Updates 100 $ pro Jahr nach dem ersten Jahr, 30 Tage kostenlos testen. Für eine Rezeption, die offline arbeiten muss, sind die Lebenszeitkosten schwer zu schlagen.

Beim Thema Karten sind sie erfrischend ehrlich: "The Campground Master software does not create maps - it's not a drawing tool." Du lieferst ein fertiges Kartenbild an und setzt darauf klickbare Markierungen - für das Personal. Die Karte erreicht weder Gäste noch Website; für diesen Artikel ist es also ein Buchungswerkzeug, kein Kartenwerkzeug.

Manage.Camp: vielversprechend, aber nur auf Einladung

Manage.Camp ist eine neuere, workflow-orientierte Campingplatz-Suite mit einem echten Kartenbauer - Platzkarten in Ebenen mit visueller Einheitenzuweisung - und auffallend ernsthaften DSGVO-Werkzeugen. Stand September 2026 kann man es schlicht nicht kaufen: Registrierung nur auf Einladung, Preise während des Early Access verborgen. Ob die Karten auf der eigenen Website Gästen gezeigt werden können, steht nirgends öffentlich. Beobachten, nicht heute wählen.

Land id: selbst zeichnen, ohne den Camping-Teil

Land id ist eine Immobilien-Kartenplattform, die den Camping-Anwendungsfall aktiv bewirbt. Sie ist wirklich Selbstbedienung: Du zeichnest Grenzen, schneidest Stellplätze aus, legst Wege und Symbole auf Luftbilder und teilst Karten, die jeder ohne Konto öffnet. Einbetten auf der eigenen Website braucht den Pro-Tarif. Pläne kosten 7 $ bis 80 $ pro Monat, 7 Tage testen.

Der Haken: gebaut für Land-Profis, nicht für Campingplätze - Parzellendaten und Bodenberichte statt Platznummern, Preisen oder Verfügbarkeit. Du bekommst eine fähige geografische Karte, keinen Lageplan, den ein Gast auf einen Blick liest.

Campsite Builder: selbst zeichnen

Unser eigenes Tool ist ein Selbstzeichnen-Editor nur für Campingplätze. Du zeichnest ein Luftbild in echten Metern nach, ziehst Plätze, Einrichtungen, Wege und Gelände an ihre Stelle, gibst jedem Platz Nummer, Größe, Kapazität und Preis und teilst eine schreibgeschützte interaktive Karte von deiner eigenen Website aus. Editor und geteilte Karte sprechen Deutsch, Englisch, Niederländisch und Französisch, gehostet wird alles in der EU.

Ehrlichkeit in beide Richtungen: Campsite Builder ist kein Buchungssystem - Status pflegst du selbst, Live-Buchungsanbindungen gibt es für Partner statt eingebaut. Nach dem Early Access folgen kostenpflichtige Tarife; wir kündigen sie vor Beginn des kostenpflichtigen Zugangs im Changelog an.

Welches passt zu dir

Eine Plattform für Reservierungen und alles andere? Sieh dir jetzt Campspot an und behalte Manage.Camp im Blick. Premium-Karte ohne eigenen Aufwand? CampMap ist seinen Preis wert. Offline-Rezeption? Campground Master bleibt der pragmatische Kauf. Die Karte selbst besitzen und ändern, wann du willst? Land id, wenn dein Fokus Land ist - Campsite Builder, wenn dein Fokus ein Campingplatz ist, den Gäste wirklich lesen können.

Konkreter Schritt für diese Woche: Schreibe die drei Dinge auf, die deine Karte unbedingt können muss - etwa "Gäste finden ihren Platz am Handy", "ich kann sie selbst ändern", "sie spricht Deutsch" - und prüfe nur dagegen. Unsere Demo läuft im Browser, falls Selbstzeichnen richtig klingt.

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